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Was ist Stahlfaserbeton?
Stahlfaserbeton ist ein Baustoff mit ganz speziellen Eigenschaften, die bereits, durch die bei der Herstellung zugegebenen Stahlfasern verbessert werden.
Im Sinne der veröffentlichten Richtlinie des DAfSt „Stahlfaserbeton“ aus dem Jahr 2010 wird dem Stahlfaserbeton vor allem auch eine statische Tragfähigkeit zu gewiesen. So ist es möglich, anstelle einer herkömmlichen Konstruktion aus Stahlbeton Stahlfaserbeton einzusetzen.
Auf der Baustelle können Beton und Stahl in einem Arbeitsgang eingebaut und somit Planungsaufwand, Material und Verarbeitungszeit eingespart werden.

Dabei ist es technisch wie wirtschaftlich sinnvoll, für unterschiedliche Anforderungen jeweils spezielle Fasertypen einzusetzen.
Wirtschaftliche Vorteile Stahlfaserbeton wird nicht nur im hochbelasteten Industriebau eingesetzt, wenn z.B. Industriebodenplatten, Außenflächen, Fahrbahnen oder dichte Konstruktionen kosten- und zeitsparend erstellt werden sollen.
Auch im Wohnungsbau wird Bewehrung durch Stahlfasern ersetzt, z.B. beim Bau von Boden- und Fundamentplatten, Kellerwänden, Streifenfundamenten oder Einzelfundamenten. Durch die DAfSt Richtlinie „Stahlfaserbeton“ ist bei diesen Bauteilen noch nicht Ende.

Beim Einsatz von Stahlfaserbeton kann in vielen Fällen auf die herkömmliche Mattenbewehrung verzichtet werden. Der Arbeitsaufwand bei den Schalungsarbeiten, Bewehrungs- und Betoniervorgängen wird deutlich reduziert. Bei Bodenplatten kann zusätzlich die, bei Mattenbewehrung vorgeschriebene, Sauberkeitsschicht eingespart werden. Damit lassen sich die Kosten und die Einbauzeiten deutlich reduzieren.

Wirkungsweise von Stahlfasern-Stahlfaserbeton hat gegenüber Stahlbeton nicht nur wirtschaftliche, sondern auch technische Vorteile:

  • Reduzierung der Rissbildung aus Eigen- und Zwangsspannungen

  • Lastübertragung im Riss

  • Erhöhung der Schlagfestigkeit des Betons

  • Verbesserung der Duktilität


Je nach Anwendungsgebiet kann mit speziellen Fasertypen ein optimales Ergebnis erzielt werden.
Dabei sind die Wirkungsweisen in der der Frischbeton- und Festbetonmatrix aufeinander abzustimmen und entsprechend zu optimieren.
Darüber hinaus wird beim abgebundenen Stahlfaserbeton zwischen seinen Eigenschaften im umgerissenen Zustand und der Übertragbarkeit von Zugbeanspruchungen im Riss unterschieden. Die in der Erhärtungsphase Auftretenden Mikrorisse in der Betonstruktur werden durch die Stahlfasern direkt bei der Entstehung behindert. Sobald ein Mikroriss auf eine Stahlfaser trifft, wird der Rissfortschritt aufgehalten, da die Fasern in der Lage sind, hohe Kerbspannungen im Risswurzelbereich direkt aufzunehmen. Große und durchgehende Risse werden so wirksam unterbrückt. Stahlfasern können aber auch im gerissenen Zustand des Betons wie eine herkömmliche Bewehrung Kräfte aufnehmen, bzw. übertragen.

Diese Tragwirkung wird in vielen Fällen bei der Bemessung ausgenutzt. Hier haben Drahtfasern deutliche Vorteile vor allen anderen Fasertypen.
Die oberflächennahe Stahlfaserbewehrung bietet zudem guten Schutz vor Abplatzungen. Die Stahlfasern sind an der Oberfläche mit Zementleim überdeckt und damit wirksam vor Korrosion geschützt. Das dichte Gefüge behindert wirksam das Eindringen umweltgefährdender Stoffe, z.B. an Tankstellen.

Benötigen sie darüber hinaus noch weitere Informationen rund um das Thema Stahlfaserbeton wie z. B. Herstellung, Dosierung, Prüfung oder Bemessung um nur ein paar Begriffe zu nennen, bitten wir sie mit uns Kontakt aufzunehmen, um sie im speziellen ganz individuell beraten zu können.

 
 
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